Im Abspann eines Films scrollt eine endlose Liste von Namen vorbei. Hunderte von Menschen, dutzende Berufsbezeichnungen, von denen du die meisten noch nie gehört hast. Braucht man das alles wirklich? Für einen Hollywood-Blockbuster vielleicht. Für deinen Imagefilm, dein Recruitingvideo oder deinen Social Media Content definitiv nicht.
Aber ganz ohne Team geht es auch nicht. Ein einzelner Kameramann mit Laptop kann vieles, aber nicht alles. Die Frage ist: Welche Rollen sind wirklich wichtig? Wer macht was bei einer professionellen Videoproduktion? Und wie groĂź muss ein Team sein, um gute Ergebnisse zu liefern?
In diesem Ratgeber erfährst du, welche Positionen in einem Filmteam existieren, was sie tun und welche du für dein Projekt wirklich brauchst. Nach diesem Artikel verstehst du, wer hinter den Kulissen arbeitet und kannst Angebote von Videoproduktionen besser einschätzen.
Das Wichtigste in KĂĽrze
Die Teamgröße hängt vom Projekt ab: Ein einfaches Interview braucht zwei bis drei Personen, ein aufwendiger Imagefilm kann zehn oder mehr erfordern – mehr ist nicht automatisch besser.
Kernrollen sind unverzichtbar: Regie, Kamera und Ton bilden das Fundament jeder Produktion – ohne diese drei Kompetenzen entsteht kein professionelles Video.
Postproduktion ist genauso wichtig wie der Dreh: Editor, Colorist und Sounddesigner verwandeln Rohmaterial in einen fertigen Film – unterschätze diesen Teil nicht.
Doppelrollen sind bei kleineren Produktionen normal: Der Regisseur ist oft auch Kameramann, der Editor macht auch Colorgrading – das spart Budget ohne Qualitätsverlust.
Erfahrung zählt mehr als Teamgröße: Ein eingespieltes kleines Team liefert oft bessere Ergebnisse als ein großes Team ohne Abstimmung.
Die Phasen einer Produktion und ihre Teams
Eine Videoproduktion gliedert sich in drei Phasen, und jede Phase hat ihre eigenen Spezialisten.
Pre-Production: Die Planer
Bevor die Kamera läuft, wird geplant. Konzept, Drehbuch, Storyboard, Organisation – all das passiert in der Pre-Production. Hier arbeiten kreative und organisatorische Köpfe zusammen.
Production: Die Macher
Am Set wird gedreht. Das ist der Teil, den man sich klassisch unter Filmproduktion vorstellt. Kamera, Licht, Ton, Regie – alle arbeiten zusammen, um die geplanten Szenen einzufangen.
Post-Production: Die Veredler
Nach dem Dreh entsteht in der Postproduktion der fertige Film. Schnitt, Farbkorrektur, Sound, Grafiken – hier wird aus Rohmaterial ein überzeugendes Endprodukt.
Die wichtigsten Rollen in der Pre-Production
Bevor auch nur eine Kamera ausgepackt wird, legen diese Rollen den Grundstein fĂĽr den Erfolg.
Der Produzent
Der Produzent ist der Projektmanager der Videoproduktion. Er hält alle Fäden zusammen, koordiniert Budget, Zeitplan und Team. Er ist der Ansprechpartner für den Kunden und sorgt dafür, dass das Projekt im Rahmen bleibt.
Bei kleineren Produktionen übernimmt oft der Geschäftsführer oder Projektleiter diese Rolle. Bei größeren Projekten ist ein dedizierter Produzent unverzichtbar.
Der Creative Director / Konzepter
Diese Person entwickelt die kreative Idee. Welche Geschichte erzählen wir? Welchen Stil hat der Film? Welche Emotionen wollen wir wecken?
Ein gutes Imagefilm-Konzept entsteht nicht zufällig. Es braucht jemanden, der die Marke versteht, die Zielgruppe kennt und daraus eine überzeugende Vision entwickelt.
Der Drehbuchautor
FĂĽr Filme mit gesprochenem Text, Voice-Over oder komplexer Handlung schreibt der Drehbuchautor das Skript. Er formuliert Dialoge, strukturiert den Ablauf und legt fest, was wann passiert.
Bei dokumentarischen Formaten wie Interviews oder Behind-the-Scenes ist oft kein klassisches Drehbuch nötig. Hier reicht ein Leitfaden mit Themen und Fragen.
Der Storyboard-Artist
Der Storyboard-Artist visualisiert das Drehbuch. Er zeichnet Szene für Szene, wie der Film aussehen soll. Kamerawinkel, Bildausschnitte, Bewegungen – alles wird vorab festgelegt.
Ein detailliertes Storyboard spart am Drehtag Zeit und Geld. Alle wissen, was zu tun ist, und Missverständnisse werden vermieden.
Der Produktionsleiter
Der Produktionsleiter organisiert den Dreh. Er kümmert sich um Locations, Genehmigungen, Equipment, Catering und Zeitplan. Er sorgt dafür, dass am Drehtag alles vorhanden ist und reibungslos läuft.
Bei kleineren Produktionen ĂĽbernimmt oft der Produzent oder Regisseur diese Aufgaben mit.
Die wichtigsten Rollen am Set
Am Drehtag arbeiten verschiedene Spezialisten zusammen. Hier die Kernrollen.
Der Regisseur
Der Regisseur ist der kreative Kopf am Set. Er setzt die Vision um, leitet die Darsteller an, entscheidet ĂĽber Kameraeinstellungen und gibt das finale „Cut“. Seine Aufgabe ist es, die geplante Geschichte in bewegte Bilder zu ĂĽbersetzen.
Ein guter Regisseur versteht nicht nur Film, sondern auch Menschen. Er schafft eine Atmosphäre, in der Darsteller – ob Schauspieler oder echte Mitarbeiter – authentische Leistungen zeigen können.
Bei kleineren Produktionen ist der Regisseur oft auch der Kameramann. Das funktioniert gut, solange die Komplexität überschaubar bleibt.
Der Kameramann / Director of Photography (DoP)
Der Kameramann ist verantwortlich für das Bild. Er wählt Objektive, bestimmt Einstellungen, führt die Kamera und arbeitet eng mit dem Licht zusammen. Der visuelle Stil des Films liegt in seiner Hand.
Ein erfahrener DoP weiĂź, wie man Stimmung durch Bildgestaltung erzeugt. Welches Licht fĂĽr welche Emotion? Welcher Winkel fĂĽr welche Wirkung? Dieses Wissen macht den Unterschied zwischen einem handwerklich korrekten und einem visuell beeindruckenden Video.
Der Kameraassistent / Focus Puller
Bei komplexen Drehs mit Schärfeverlagerungen braucht der Kameramann Unterstützung. Der Kameraassistent zieht die Schärfe, wechselt Objektive und kümmert sich um das Kamera-Equipment.
Bei kleineren Produktionen entfällt diese Rolle meist. Moderne Kameras mit Autofokus und überschaubare Setups machen sie verzichtbar.
Der Gaffer / Oberbeleuchter
Der Gaffer ist Chef des Lichtteams. Er setzt die Lichtvision des DoP um, wählt die Scheinwerfer, positioniert sie und formt das Licht.
Gutes Licht ist einer der größten Unterschiede zwischen Amateur- und Profi-Video. Ein erfahrener Gaffer verwandelt einen normalen Raum in ein filmreifes Set.
Der Beleuchter / Grip
Der Beleuchter unterstützt den Gaffer. Er stellt Lampen auf, zieht Kabel, hält Reflektoren und sorgt dafür, dass alles sicher steht.
Bei kleineren Produktionen ĂĽbernimmt der Kameramann oder ein Assistent diese Aufgaben.
Der Tonmeister / Sound Recordist
Der Tonmeister ist verantwortlich für alles, was man hört. Er wählt die Mikrofone, positioniert sie, überwacht die Pegel und sorgt für sauberen Ton.
Schlechter Ton ruiniert jedes Video. Menschen verzeihen mittelmäßiges Bild, aber schlechten Ton empfinden sie als unprofessionell. Ein guter Tonmeister ist sein Geld wert.
Der Tonassistent / Boom Operator
Der Tonassistent hält die Tonangel, führt das Mikrofon möglichst nah an die Sprechenden, ohne ins Bild zu kommen. Eine Kunst, die Konzentration und Ausdauer erfordert.
Bei Interviewsituationen mit Ansteckmikrofonen ist diese Rolle oft nicht nötig.
Der Aufnahmeleiter / First Assistant Director
Der Aufnahmeleiter koordiniert den Ablauf am Set. Er sorgt dafür, dass der Zeitplan eingehalten wird, ruft die nächste Szene auf und hält alle bei der Sache.
Bei größeren Produktionen unverzichtbar, bei kleineren übernimmt der Regisseur oder Produzent diese Funktion.
Der Produktionsassistent
Der Allrounder am Set. Hilft überall, wo Hilfe gebraucht wird. Kabel tragen, Kaffee holen, Requisiten besorgen, Formulare ausfüllen. Klingt unglamourös, ist aber essentiell für einen reibungslosen Ablauf.
Spezielle Rollen je nach Projekt
Manche Produktionen brauchen zusätzliche Spezialisten.
Der Drohnen-Pilot
FĂĽr Luftaufnahmen braucht es einen lizenzierten Piloten mit entsprechendem Equipment. DrohnenflĂĽge sind technisch und rechtlich anspruchsvoll.
Der Teleprompter-Operator
Wenn Sprecher längere Texte direkt in die Kamera sprechen sollen, hilft ein Teleprompter. Der Operator steuert die Ablaufgeschwindigkeit und passt sie dem Sprecher an.
Der Maskenbildner / Make-up Artist
Für Aufnahmen mit höherem Anspruch sorgt ein Make-up Artist dafür, dass Gesichter nicht glänzen, Haare sitzen und der Look zum Konzept passt.
Der Stylist
Bei Werbung oder Imagefilmen kann ein Stylist die Kleidung der Darsteller koordinieren. Welche Farben passen zusammen? Was wirkt professionell? Was passt zur Marke?
Der Set-Designer / Requisiteur
Wenn das Set gestaltet werden muss – Dekoration, Hintergründe, Requisiten – kümmert sich jemand darum. Bei den meisten Unternehmensfilmen reichen die vorhandenen Räumlichkeiten.
Die wichtigsten Rollen in der Postproduktion
Nach dem Dreh beginnt die Arbeit am Computer. Hier entstehen oft 50 Prozent der Wirkung eines Films.
Der Editor / Cutter
Der Editor sichtet das Material, wählt die besten Takes aus und schneidet sie zu einem stimmigen Film zusammen. Er bestimmt Rhythmus, Timing und Erzählfluss.
Ein guter Editor erzählt Geschichten durch Schnitt. Er weiß, wann man länger auf einem Bild bleibt und wann man schnell wechselt. Er findet die emotionalen Momente und baut Spannung auf.
Der Colorist
Der Colorist ist verantwortlich für Colorgrading – die Farbbearbeitung des Films. Er gleicht verschiedene Aufnahmen an, korrigiert Fehler und gibt dem Film seinen charakteristischen Look.
Farbe beeinflusst Stimmung stärker als die meisten denken. Warme Töne wirken freundlich, kühle Töne sachlich, entsättigte Farben dramatisch. Der Colorist macht diese Wirkung gezielt nutzbar.
Der Sound Designer
Der Sound Designer bearbeitet den Ton. Er entfernt Störgeräusche, optimiert Stimmen, fügt Soundeffekte hinzu und mischt alles zu einem sauberen Endprodukt.
Gutes Sound Design fällt nicht auf – man hört es einfach als stimmig. Schlechtes Sound Design stört sofort. Der Sound Designer sorgt dafür, dass der Ton den Film unterstützt, nicht behindert.
Der Komponist / Musik-Supervisor
Musik trägt Emotionen. Entweder wird Musik komponiert oder aus Bibliotheken lizenziert. Der Musik-Supervisor wählt die passenden Tracks aus und kümmert sich um die Rechte.
Der Motion Designer / Grafiker
Für Texteinblendungen, Logos, Animationen und Grafiken braucht es einen Motion Designer. Er erstellt die visuellen Elemente, die den Film ergänzen.
Bei Erklärvideos oder Legetrick-Videos ist der Motion Designer sogar zentral für die gesamte Produktion.
Der VFX Artist
Für visuelle Effekte – von einfacher Retusche bis zu aufwendiger CGI. Bei den meisten Unternehmensfilmen nicht nötig, aber bei Werbespots oder 3D-Produktvisualisierungen unverzichtbar.
Wie groĂź muss ein Filmteam sein?
Die Teamgröße hängt vom Projekt ab. Hier realistische Einschätzungen für verschiedene Formate.
Minimales Team: 1-2 Personen
Ein erfahrener Allrounder kann einfache Social Media Videos, kurze Interviews oder Event-Dokumentationen alleine oder zu zweit umsetzen. Er filmt, schneidet und liefert.
Vorteile: GĂĽnstig, schnell, unkompliziert.
Nachteile: Begrenzte Möglichkeiten, keine Arbeitsteilung, abhängig von einer Person.
Geeignet fĂĽr: Social Media Videos, einfache Talking-Head-Videos, Vlogs.
Kleines Team: 3-4 Personen
Regisseur/Kameramann, Tonmeister, Assistent, plus Editor in der Postproduktion. Das ist die typische Besetzung fĂĽr viele Unternehmensvideos.
Vorteile: Professionelle Arbeitsteilung, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, flexibel.
Nachteile: Bei komplexen Setups an der Grenze, wenig Redundanz.
Geeignet fĂĽr: Testimonial-Videos, einfache Imagefilme, Produktvideos, Interviews.
Mittleres Team: 5-8 Personen
Regisseur, Kameramann, Tonmeister, Gaffer, Assistent(en), plus Postproduktions-Team. Das ermöglicht anspruchsvollere Produktionen.
Vorteile: Spezialisierung möglich, schnellerer Aufbau, bessere Lichtgestaltung.
Nachteile: Höhere Kosten, mehr Koordinationsaufwand.
Geeignet fĂĽr: Aufwendige Imagefilme, Werbespots, Recruitingfilme mit mehreren Locations.
GroĂźes Team: 10+ Personen
Vollständig besetzte Departments für Kamera, Licht, Ton, Regie, Produktion. Für komplexe Produktionen mit hohen Ansprüchen.
Vorteile: Alle Spezialisten an Bord, maximale Qualität möglich, effiziente Abläufe.
Nachteile: Hohe Kosten, lange Planungszeit, viel Logistik.
Geeignet fĂĽr: TV-Werbung, groĂźe Kampagnen, Kinospots, aufwendige Produktionen.
Doppelrollen und Allrounder
Bei kleineren Produktionen ĂĽbernimmt eine Person oft mehrere Rollen. Das ist nicht nur akzeptabel, sondern oft sinnvoll.
Typische Kombinationen:
Regisseur + Kameramann: Bei kleineren Sets, wo der Regisseur direkt durch die Kamera die Szene kontrolliert.
Editor + Colorist: Die meisten Editoren beherrschen auch grundlegendes Colorgrading.
Tonmeister + Boom Operator: Bei stationären Setups kann eine Person beides managen.
Produzent + Produktionsleiter: Organisatorische Aufgaben gebĂĽndelt in einer Hand.
Die Grenzen des Allrounders:
Irgendwann wird es zu viel. Wer gleichzeitig Regie führen, Kamera bedienen und auf den Ton achten muss, kann keiner Aufgabe gerecht werden. Die Qualität leidet.
Ein guter Indikator: Wenn am Set ständig gehetzt wird und Details übersehen werden, ist das Team zu klein.
So erkennst du ein gutes Filmteam
Nicht jedes Team, das professionell aussieht, liefert professionelle Ergebnisse. Worauf solltest du achten?
Portfolio und Referenzen
Schau dir frühere Arbeiten an. Passen Stil und Qualität zu dem, was du suchst? Gibt es Projekte aus deiner Branche oder mit ähnlichen Anforderungen?
Klare Kommunikation
Ein gutes Team fragt nach, hört zu und erklärt. Es versteht deine Ziele und bringt eigene Ideen ein. Schlechte Teams nicken alles ab oder überfrachten dich mit Fachbegriffs.
Strukturierter Prozess
Professionelle Teams haben einen klaren Ablauf. Briefing, Konzept, Storyboard, Drehplan – alles dokumentiert und abgestimmt. Improvisation ist okay, Chaos nicht.
Realistische Einschätzungen
Ein gutes Team sagt ehrlich, was mit dem Budget möglich ist und was nicht. Es macht keine unrealistischen Versprechen und nennt potenzielle Herausforderungen.
Chemie und Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit mit einem Filmteam ist eng. Du wirst viel kommunizieren, Ideen austauschen, Feedback geben. Wenn die Chemie nicht stimmt, wird das Projekt anstrengend.
Fazit: Das richtige Team fĂĽr dein Projekt
Ein Filmteam muss zu deinem Projekt passen – nicht zu groß, nicht zu klein, mit den richtigen Kompetenzen. Ein Unternehmensfilm braucht andere Ressourcen als ein Social Media Clip, ein Werbespot andere als ein Interview.
Die Kernrollen – Regie, Kamera, Ton – sind bei jeder professionellen Produktion unverzichtbar. Die Postproduktion mit Editor und Colorist verwandelt gutes Rohmaterial in einen überzeugenden Film. Alles darüber hinaus hängt von Komplexität und Budget ab.
Bei Vingo Studios arbeiten wir mit eingespielten Teams, die sich je nach Projektanforderung zusammensetzen. Ob kleine Social Media Produktion oder aufwendiger Imagefilm – wir haben die richtigen Leute für dein Projekt.
Du planst eine Videoproduktion und fragst dich, welches Team du brauchst? Lass uns darĂĽber sprechen. Wir beraten dich ehrlich, was fĂĽr dein Projekt sinnvoll ist.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Wie viele Personen braucht man mindestens fĂĽr ein professionelles Video?
Für einfache Formate wie Interviews oder Talking-Head-Videos reichen zwei bis drei Personen – Kamera, Ton und jemand für Organisation und Assistenz. In der Postproduktion kommt mindestens ein Editor dazu. Für aufwendigere Produktionen mit mehreren Szenen, Locations oder Lichtsetups sollte das Team entsprechend größer sein.
Was kostet ein Filmteam pro Tag?
Die Tagessätze variieren stark je nach Erfahrung und Region. Als grobe Orientierung: Ein kleines Team von drei bis vier Personen kostet inklusive Equipment etwa 1.500 bis 3.000 Euro pro Drehtag. Dazu kommen Kosten für Pre-Production und Postproduktion. Detailliertere Infos findest du in unserem Ratgeber zu den Kosten einer Videoproduktion.
Kann ich selbst Teil des Filmteams sein?
Als Auftraggeber bist du natĂĽrlich Teil des Prozesses, aber die technischen Rollen sollten Profis ĂĽbernehmen. Deine Aufgabe ist es, die Inhalte zu kennen, Feedback zu geben und Entscheidungen zu treffen. Am Drehtag selbst ist es hilfreich, einen Ansprechpartner dabei zu haben, der inhaltliche Fragen beantworten kann.
Wie finde ich das richtige Filmteam fĂĽr mein Projekt?
Schau dir Portfolios an und achte auf Projekte, die deinem ähneln. Führe Gespräche und prüfe, ob die Chemie stimmt. Frag nach dem Prozess und wie die Zusammenarbeit abläuft. Gute Teams fragen viel, hören zu und machen realistische Vorschläge statt allem zuzustimmen.
Was passiert, wenn am Drehtag jemand ausfällt?
Professionelle Produktionen haben Backup-Pläne. Bei kritischen Rollen wie Kamera oder Ton gibt es oft Ersatzpersonen in Bereitschaft. Bei kleineren Produktionen sollte der Dreh im Notfall verschoben werden können. Das ist ein Grund, warum Puffer im Zeitplan wichtig sind.



